1 Juli 2003 - 26 Juli 2003


<<< A Puzzle of Human Physiognomie >>>




Kirsty Whiten
Alina Kunitsyna
Franz Motschnig Yang
Markus Orsini-Rosenberg

Franz entwickelt schon seit langem seine Arbeit aus der Zeichnung heraus, die auch großteils aus der Erinnerung entsteht und Bewegungsvorgänge zeigt, die geil sind und aus der Lust an der Beobachtung und Nachzeichnung derselben entstehen.
Diese Ausstellung bringt vier Leute zusammen, die graphische Sprachen sprechen und von dort aus auch ihre Malerei aufbauen.
Das Atelier Expositur wurde von Franz gegründet und er lädt jedes Jahr Wahlverwandte ein, um hier mit ihnen zusammen eine Session zu machen. Der Ateliercharakter ist präsent und zeigt verschiedenste Möglichkeiten auf, wie nun die Sache sich weiterentwickeln könnte.
Es ist eine internationale Malerei und Zeichnungs – Konferenz, die hier dargeboten wird, wobei diesmal die Länder Schottland, Weißrußland und Österreich das "nobordersprinzip” verifizieren
.

Kirsty Whiten
arbeitet mit dem Bleistift auf Papier oder Karton. Der Karton wird jeweils mit einer monochromen Farbe vorgrundiert. Ihre Doppelportraits ergeben, auch unter Verwendung "photoshopliker” Verzerrungen und Kontrastmodulationen und Requsiten aus einer medial verknüpften Welt, Existenzen und Charaktere, die "schräg” anmuten, aber in unserer anglophilen globalisierten Welt Fluchtlinien derselben darstellen, die diese konstruieren, und auch definieren http://www.kirstywhiten.co.uk/

Alina Kunitsyna
malt auf Leinengewebe mit sparsamer Farbe, und ihre Faltenwürfe, die Körperteile verbergen oder herauslugen lassen, stehen in einer östlichen, russischen Tradition einer Magie des Textilen: Ihre schlafende Großmutter oder Ihr schlafender Freund, sind in Decken gehüllt.

Franz Motschnig Yang
s Strichzeichnungen von Fahradfahrern oder eines fickenden Paares, bilden ein Gewebe der Lust, welches den Körper berührt und im Sinne einer erotomanischen Energie diesen bewegt.

Markus Orsini-Rosenberg
läßt aus den Graphismen von Sträuchern und Büschen Figurationen entstehen, die sich in kleineren Formaten vor rötlich – grünlichen Hintergrunden konfigurieren. Zwei gegenüberliegende Wände: die eine mit rötlich, dunkel gehaltenem Berberitzenbild und einer Kombination aus Chateau Rouge und Minsk, die andere aus hellgrünem Birkenwäldchen an den Taya – auen und Beaubourg und winterlicher Damtschachansicht im Panoramaformat.http://www.damtschach.at/m-o-r/

(Pressetext: Markus Orsini-Rosenberg)

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