„der garten
für jeden ohne die die arten zu jäten“
Einiges wächst, anderes versiegt, da blüht was auf,
da schlägt was aus oder eine andere Richtung ein.
Dieses Einige und Andere im Fluss zu halten, in diesen zu steigen: mit
der Stimme
sprechend, durch das Ertasten und Anschlagen der Tasten, die Trommel
rührend, das heftig
und zart, und andere Dinge auch, und vor allem das Ohr im Auge des Herzens
zu öffnen,
das könnte an diesem Abend in der Damtschacher Tenne sich einfinden,
wenn ich Gedichte
aus „dschungel allfach“, „tokyo echo“ und andere
zum Damtschacher Garten lese, und
Ossi Aichinger und Bernhard Breuer musizieren, miteinander zugegen,
„unterschiedlichste
Wiederholungspflanzen“ (O.A.). Das Echo als Gegenwart des Kommenden
im Jetzt! (F.S.)
Biobibliographische Notiz
Ferdinand Schmatz, schreibt Gedichte, Prosa, Essays
und Hörspiele, lebt in Wien.
1999 Christine Lavant-Preis. 2004 Georg Trakl-Preis. 2006 H.C. Artmann-Preis.
Veröffentlichungen (zuletzt): o Portierisch. Roman (2001)
o tokyo, echo oder wir bauen den schacht zu babel, weiter. gedicht (2004)
o Durchleuchtung. Ein wilder Roman aus Danja und Franz (2007)
o Felicitas Leitner und das Gasthaus zur Grenze. Hörspiel, (ORF/Bayerischer
Rundfunk2006)
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